Ordnungsrahmen

Entwicklung eines Erziehungs- und Ordnungsrahmens  

Seit dem Jahr 2002 arbeitet die Lindenschule an der Weiterentwicklung eines Erziehungs- und Ordnungsrahmens, der mit großem Konsens von der Schulleitung, dem Kollegium und dem Elternbeirat der Schule beschlossen worden ist. Da die Erziehungsarbeit in der Mittelschule einen großen Stellenwert und Umfang einnimmt, ist es dringend erforderlich einen solchen Rahmen zu schaffen, um einen möglichst ungestörten Unterrichtsablauf zu gewährleisten. Nachdem die Einrichtung einer Auffangklasse für verhaltensauffällige Schüler nicht den erhofften Effekt brachte, wurde 2004 in Zusammenarbeit mit dem Mobilen Sonderpädagogischen Dienst (MSD) und der Jugendsozialarbeit an Schulen (JAS),  die „Trainingsraum-Methode" eingeführt.    

Es wurde schnell klar, dass eine solche Maßnahme in einen größeren Ordnungsrahmen eingebettet werden muss, um wirksam werden zu können. Dabei wurde die Trainingsraum-Methode der Ebene der Erziehungsmaßnahmen zugeordnet. Die Ebene der Ordnungsmaßnahmen nach Artikel 86 BayEUG  schließen sich nahtlos an. (Siehe Anhang! „Erziehungs- und Ordnungsrahmen an der Lindenschule, Mittelschule Memmingen“) So entstand ein Konsequenzmodell, das Verhaltenssicherheit sowohl bei Schülern, als auch bei Lehrern schafft; d. h. jede/r Schüler/in und jede/r Lehrer/in weiß bei Verstößen gegen die Regeln, welche Maßnahmen ergriffen werden können. Selbstverständlich muss dieser Erziehungs- und Ordnungsrahmen flexibel gehandhabt werden und bedarf einer ständigen Überprüfung und Weiterentwicklung.